Engadin als Sportdestination
Das Oberengadin ist eine der klassischen Hochalpin-Destinationen Europas: Das Tal liegt auf rund 1.800 Metern, entsprechend schneesicher und lang ist der Winter. Rund um St. Moritz verteilen sich die Skigebiete Corviglia, Corvatsch und Diavolezza, letztere mit Blick auf die vergletscherte Bernina-Gruppe. Dazu kommt eines der bekanntesten Langlauf-Reviere der Alpen: Über die gefrorene Seenplatte zwischen Maloja und S-chanf führt die Strecke des Engadin Skimarathons, der jedes Jahr im März tausende Läufer anzieht. Im Verzeichnis vertreten sind das Kempinski Grand Hotel des Bains in St. Moritz-Bad und das Hotel Saratz in Pontresina.
Im Sommer wird das Engadin zum Berg- und Kletterrevier. Pontresina ist traditioneller Ausgangspunkt für Hochtouren in der Bernina-Gruppe, etwa auf Piz Palü und Piz Bernina, den einzigen Viertausender der Ostalpen; die örtliche Bergsteigerschule gehört zu den ältesten der Schweiz. Wanderer nutzen Höhenwege wie den Panoramaweg von Muottas Muragl nach Alp Languard oder die Täler Roseg und Morteratsch, die auch ohne Gletschererfahrung lohnen.
Die Anreise ist Teil des Erlebnisses: Die Rhätische Bahn führt über die UNESCO-gelistete Albula-Strecke von Chur nach St. Moritz und Pontresina. Wer fliegt, landet in Zürich und rechnet mit gut drei Stunden Bahnfahrt, der Regionalflugplatz Samedan liegt direkt im Tal. Vor Ort verbinden Bahn und Engadin Bus die Orte im Halbstundentakt.