Sylt als Sportdestination
Sylt ist als Sportdestination vor allem eine Laufinsel: Rund 40 Kilometer Weststrand bieten festen Sand für Coastal-Running, dazu kommen Dünenpfade, die Wattseite für Wattläufe bei Ebbe und ein gut ausgebautes Radwegenetz über die gesamte Insel von List bis Hörnum. Der jährliche Syltlauf quer über die Insel gehört zu den traditionsreichsten Landschaftsläufen Norddeutschlands. Die steife Nordseebrise macht jedes Training anspruchsvoller, als es das flache Profil vermuten lässt.
Auch der Wassersport hat auf Sylt Geschichte: Vor Westerland wird seit den 1980er Jahren Weltcup-Windsurfen gefahren, der Brandenburger Strand ist fester Termin im internationalen Kalender, und die Brandung der Nordsee zieht Wellenreiter und Kiter an mehrere Spots der Westküste. Im Verzeichnis gelistet ist der Lanserhof Sylt in List, der die sportmedizinische Seite abdeckt: Spiroergometrie und Laktatstufentest, Technogym-Fitnessbereich, 25-Meter-Pool sowie geführte Dünen- und Wattlauftrainings und Outdoor-Cycling auf den Nordsee-Routen.
Sylt funktioniert als Ganzjahresziel, wobei Laufen und Radfahren von Frühjahr bis Herbst am angenehmsten sind und die Nebensaison mit leeren Stränden und klarer Luft ihren eigenen Trainingsreiz hat. Die Anreise erfolgt über den Hindenburgdamm: per Bahn direkt aus Hamburg nach Westerland oder mit dem Autozug ab Niebüll. Alternativ fliegt der Flughafen Sylt saisonal mehrere deutsche Städte an, und ab Havneby auf der dänischen Insel Römö verkehrt eine Autofähre nach List.